Wieselburg wurde erstmals im Jahr 984 erwähnt, als Kaiser Otto II. den Ort in einer Schenkungsurkunde an das Bistum Freising übergab. Der Name verweist auf eine kleine frühmittelalterliche Befestigung, aus der sich ein landwirtschaftlich geprägter Siedlungskern entwickelte.
Der Ort entstand und wuchs vor allem wegen seiner Lage: Wieselburg liegt am Zusammenfluss von Erlauf und Kleiner Erlauf, nur wenige Kilometer von der Donau entfernt. Diese Position machte den Ort zu einem natürlichen Verkehrsknotenpunkt. Handelsrouten aus dem Alpenvorland trafen hier auf Wege Richtung Donau, Wien und Linz.

Die fruchtbaren Böden der Erlauf-Auen förderten Landwirtschaft, Märkte und später das Brauwesen. Im Lauf der Jahrhunderte wurde Wieselburg zu einem regionalen Zentrum für Handel, Gewerbe und agrarische Ausbildung.
Heute verbindet Wieselburg historische Wurzeln mit moderner Infrastruktur – ein Ort, der durch seine Lage zwischen den Flüssen und seine Geschichte als Verkehrsknotenpunkt geprägt wurde.


