Der Raum als Punkt
Kirchen sind wie Perlen auf einem Band. Während uns der Weg der Reise immer weiter vorwärtszieht, halten sie für einen Moment die Zeit an. Sie bilden einen eigenen Raum, haben ihre eigene Zeit, in der die Unruhe und Geschäftigkeit der Einkaufsstraßen nicht Platz nimmt. Früher waren sie Schutzzonen gegen Verfolgung; heute schützen sie uns eher vor dem permanenten „Brauchen“ eines Wirtschaftssystem, das nie genug hat, das ständig Lebenszeit, Energie, Geld umlagert, und das uns immer wieder dazu lenkt etwas zu wollen, das was anderes, zumindest ein bisserl anderes als das ist, was man hat. Auch wenn ich die Hülle nicht mag, sie bildet einen Ort, der sich der permanenten Unruhe und Geschäftigkeit unserer Tage nicht beugen muss.







